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off topic #0: übersetzen

off topic ist eine neue Zeitschrift für Medienkunst, in der die Vielfalt der elektronischen und digitalen Kunstformen in Praxis und Theorie zum Ausdruck kommt. Als Zeitschrift der Kunsthochschule für Medien Köln greift sie gegenwärtige Entwicklungen und Ereignisse auf und gibt zugleich Einblick in die Aktivitäten und Projekte der Hochschule.

Redaktion: Christiane König, Susanna Schoenberg, Stefanie Stallschus
Grafische Konzeption und Layout: Patrick Arbeiter, Matthias Gerding, Andreas Henrich, Martina Höfflin, Katharina Huber, Qu Huijuan, Lisa Klinkenberg
Coverfotografie: Max Volk

Herausgeberin & Verlag
Kunsthochschule für Medien Köln
Peter-Welter-Platz 2
D-50676 Köln

2008
Zeitschrift

25,9 x 20 cm, 124 Seiten, Paperback.
VERGRIFFEN

Auflage: 500
ISBN: ohne, ISSN 1867-5948

Aus dem Editorial: "Globalisierung wäre ohne die Verbreitung von Kommunikationsmitteln gar nicht denkbar. In einer globalisierten Welt zu leben heißt, permanent zwischen Sprachen, Kulturen und sozialen Systemen zu wechseln und zu übersetzen. Überall entstehen heute neue Berufsfelder, Technologien und Systemlösungen, die an der Übersetzung und Vermittlung zwischen heterogenen Entitäten arbeiten. Das spricht dafür, dass das Übersetzen einerseits äußerst notwendig geworden ist, andererseits aber selten einfach ist oder auch nur reibungslos verläuft. […]
  Die Nullnummer von off topic ist den Praxen und Prozessen des Übersetzens gewidmet. Erstens, weil der künstlerische und kreative Umgang mit den Medien so zentral auf Übersetzungsvorgängen beruht, dass es kein besseres Thema für die Nullnummer einer Zeitschrift für Medienkunst geben könnte. Zweitens, weil sich vor dem Hintergrund der Globalisierung die Bedeutungen des Übersetzens vervielfältigt haben und die kulturelle Übersetzung als Migration von einem kulturellen Raum in einen anderen ins Zentrum des Interesses gerückt ist. Eine wichtige Frage ist dabei, welche Rolle die Medien innerhalb dieses großen Feldes der Politiken des Übersetzens spielen können oder sollen. Und drittens ist das gewählte Thema zugleich auch ein selbstreflexiver Widerhaken: Denn die Darstellung von prozessualen Praktiken der Medienkunst in einem Printmagazin ist an sich ein gewagtes Unterfangen, das als Übersetzungsleistung mit Kompromissen und Übersetzungsfehlern leben muss. […]
Die Nullnummer von off topic startet als Versuch, eine regelmäßig erscheinende und zeitnah berichtende Zeitschrift an der Kunsthochschule zu etablieren. Traduttore traditore. Wer übersetzt, verrät."