Cover VorwortBeitrag von Katrin StröbelBeitrag von Volker DemuthBeitrag von Ulrike Bergermann

Ausfindig machen. Sprachkunst und textuelle Verfahren in den Künsten

Swantje Lichtenstein, Anneka Metzger, Ferdinand Schmatz

Die Publikation ist das Ergebnis einer Kooperation der Kunsthochschule für Medien Köln mit der Hochschule Düsseldorf (Fachgebiet: Kultur-Ästhetik-Medien: Text & Ästhetische Praxis) und dem Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Sie versammelt Beiträge zur Sprachkunst aus den Bereichen der Poesie, der Medien- und bildenden Kunst, der Literatur- und Medienwissenschaften, sowie der Ästhetik.
Mit Beiträgen von Ulrike Bergermann, Natalie Czech, Franz Josef Czernin, Volker Demuth, Wolfram Malte Fues, Birgit Kempker, Marc Matter / Johannes Ullmaier, Michaela Melián, Katrin Ströbel, Anja Utler

Herausgegeben von Swantje Lichtenstein, Anneka Metzger, Ferdinand Schmatz
Idee und Konzeption: Swantje Lichtenstein, Anneka Metzger
Layout und Satz: Thomas Artur Spallek, Edi Winarni
Schrift: AG Buch BQ Medium, Times Regular
Druck: druckhaus köthen GmbH & Co.KG

2015
Buch

22,5 x 14 cm, 184 Seiten mit 20 teils farbigen Abbildungen, Fadenheftung, broschiert

Auflage: 500
Preis: 11.00 €
ISBN: 978-3-942154-39-0

Die gegenwärtigen Diskussionen um Künstlerische Forschung beziehen sich auf Vorgehensweisen und Praktiken, die für die Künste nicht erst in jüngster Zeit wesentlich sind und die ihren Ausdruck unter anderem in folgenden Verfahrensweisen finden: Recherchieren, Sammeln, Ordnen, Archivieren, Experimentieren, Montieren, Beschreiben, Analysieren, Kontextualisieren, Vernetzen. Ob diese Methoden nun den Wissenschaften entlehnt sind, ob sie unabhängig davon entwickelt werden, ob sie gezielt oder unbewusst eingesetzt werden, gemeinsam ist den künstlerischen Praktiken meistens, dass sie aus der Erkundung (sei sie systematisch oder unberechenbar) von Phänomenen, Regeln, (formalen) Gesetzmäßigkeiten, Strukturen, Texten, Bildern, Dokumenten etc. ein Surplus ziehen – das sich von den Zielsetzungen wissenschaftlicher Forschung radikal unterscheidet: Statt um verifizierbare Ergebnisse und belastbare Zahlen geht es um die Eröffnung eines poetischen Raumes und die Anschlussfähigkeit imaginativer und wissensproduktiver Bereiche in diesem.
Die vorliegenden Beiträge erkunden künstlerische Erkenntnislinien und forschende Darstellungen der Fragen von Sprache, Kunst und Wissenschaft, mit den Mitteln der Sprache. Entstanden sind Texte unterschiedlichster Gattungen, Vorschläge und Entwürfe, wie etwas mit Sprache ausfindig gemacht werden kann.